Sonderveranstaltung „Kein Land für Niemand“

Am Sonntag, 22.02.2026 zeigt die Seebrücke Aschaffenburg zusammen mit „Wir für Aschaffenburg“ den Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand“ mit anschließendem Filmgespräch

Der Dokumentarfilm beleuchtet die drastischen Folgen der europäischen Abschottungspolitik und die Rolle Deutschlands in diesem Paradigmenwechsel. Während sich Deutschlands Asyl- und Migrationspolitik zunehmend von humanitären Grundsätzen entfernt, eskaliert die Lage an den Außengrenzen der EU.

Die Filmemacher Max Ahrens und Maik Lüdemann betreiben Ursachenforschung und analysieren die politische Lage im Land. Sie begleiten eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigen die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und geben Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben.
Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs, Flucht und Migration wird zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck.

Durch exklusive Interviews mit Aktivistinnen, Wissenschaftlerinnen und politischen Entscheidungsträger*innen hinterfragt „Kein Land für Niemand“ die aktuellen Narrative über Flucht und Migration und beleuchtet die Mechanismen, mit denen Angst und Populismus die politische Agenda bestimmen. Wie konnte es so weit kommen? Und welche Alternativen gibt es zu einem Europa, das sich immer weiter abschottet?

Für unser Filmgespräch wird Hagen Kopp anwesend sein. Er gehört beispielsweise zu den Mitbegründern des bundesweiten Netzwerks „kein Mensch ist illegal“. Er ist außerdem mit „Alarmphone“ vernetzt und mit Welcome United und Solidarity City.
Wir freuen uns sehr auf einen regen Austausch und Erlebnisse und Informationen von ihm.

Karten gibt es hier.